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Sonnen-KLAR!

Für Jede/n das eigene Bäumchen und Radieschen in der VS St. Agatha

Schüler*innen der VS St. Agatha

Alexandra Mayr begleitete die VS St. Agatha bei der offiziellen Einweihungsfeier von 28 Obstbäumchen, die auf dem Gelände der VS St. Agatha in Bad Goisern a. H. im Beisein der stolzen Eltern für alle ErstklasslerInnen gepflanzt und mit professionell einstudierten Kinderliedern ins „Leben“ entlassen wurden. In vier Jahren verlassen die Bäumchen gemeinsam mit den Kindern die Volksschule und finden einen Platz in den Gärten der Eltern und SchülerInnen.

Außerdem sollen im gerade fertig gestellten Hochbeet, in dem heuer nur Radieschen und Karotten gesetzt wurden, ab nächstem Jahr mehr Pflanzen angebaut werden, auch unter dem Motto: Was wächst jetzt, was früher nicht gewachsen ist, und welche Pflanzen sind weniger auf die höheren Temperaturen und vermehrte Trockenheit der Zukunft vorbereitet?

Alexandra Mayr holt die Kinder der zwei dritten Klassen der VS St. Agatha vors Mikrofon, die zwei ersten Klassen singen extra fürs Radio ihre eingeübten Lieder. Stephan Tuscher – bzw seine Frau Maria – sprach in seiner Funktion als Obmann des Elternvereins der Volksschule St. Agatha über die Organisation der Obstbäumchen vom Obst- und Gartenbauverein Bad Goisern und des neuen Hochbeets, an deren Finanzierung KLAR! Inneres Salzkammergut beteiligt ist. Direktorin Hiltrud Neugebauer redet über ihre Projekte, die den Kindern Bewusstsein für die Natur, die Bio-Früchte des Schulgartens, gesunde Ernährung und erneuerbare Energien (Photovoltaik auf Schule) für das weitere Leben mitgeben – und wie einfach es ist, Klimabündnis-Schule zu werden.

Elektrikerlegende Norbert Lehner aus Bad Goisern repariert (fast) alles

Norbert Lehner

Norbert Lehner ist seit 42 Jahren Geschäftsführer seines Fernsehfachgeschäftes in Bad Goisern, sein Herz schlägt aber vor allem fürs Reparieren. Er erinnert sich genau an seine erste Reparatur im frühen Jugendalter: die Spiele-Elektrolok der Nachbarskinder. Diese Leidenschaft liegt bei ihm und seinem Vater wohl in den Genen, meint er. In seiner kleinen Werkstatt wird sichtbar, dass er viel mehr repariert als nur Fernseher. Da packt ihn jedes Mal der Ehrzgeiz. Geht nicht gibt´s (fast) nicht. Es scheitert vielmehr immer öfter an Ersatzteilen und daran, dass sich bei billigen Produkten, produziert in Fernost, eine Reparatur aus rein wirtschaftlichen Gründen nicht auszahlt. Reparatur war lange Zeit ein Stiefkind der Wirtschaft und ist es immer noch. Aber er setzt seine Hoffnungen vor allem auf die junge Generation, die immer öfter aus dem von der Wirtschaft vorgesehenen Kreis der Wegwerfgesellschaft ausschert. Zurzeit kann man Reparatur nur aus Liebhaberei betreiben. Der neue Reparaturbonus, der seit April 2022-2026 gilt und 50% der Reparaturkosten bei Elektrogeräten abdeckt, maximal 200 Euro, könnte hier ein erster Schritt in ein nachhaltigeres Wirtschaften sein. Welche Schritte zu mehr Wertschätzung für das Produkt, den Menschen und für die Umwelt es laut Norbert sonst noch braucht, hört ihr im Interview.

Wer mehr zum Reparaturbonus wissen will:

https://www.reparaturbonus.at/ des Bundesministeriums für Klimaschutz

Erneuerbare Energiegemeinschaften - Gemeinsam Strom produzieren, verbrauchen, speichern und verkaufen

Christian Hummelbrunner

Die aktuellen Entwicklungen erschüttern den Energiemarkt. Gasabhängigkeit von Putin, explodierende Heizkosten, vervielfachte Stromtarife – gleichzeitig aber Netzeinspeisetarife bei PV-Sonnenstrom in einer noch nie da gewesenen Höhe. Dazu kommen die EU-Klimaziele, den Energiemarkt schrittweise auf Erneuerbare Energieträger umzustellen. Die Nachfrage nach PV-Anlagen ist so groß, dass eigentlich doppelt so viele Elektriker zur Montage nötig wären.

Das Problem bei Windkraft- und PV-Anlagen: Sie produzieren Strom, wenn die Sonne scheint und der Wind geht, sonst nicht. Diese Schwankungen belasten das europaweite Stromnetz, mit der steigenden Gefahr eines großflächigen Blackouts. Österreich versucht deshalb, das Stromnetz mit dezentralen Stromgemeinschaften auf Gemeinde- oder Regionsebene zu entlasten.

Mit Erneuerbaren Energiegemeinschaften können ALLE innerhalb einer Gemeinde oder Region gemeinsam Energie erzeugen, verbrauchen, speichern oder verkaufen. Haushalte, öffentliche Gebäude, kleinere Unternehmen und Tourismusbetriebe mit PV-Anlagen können Strom, den sie nicht selbst verbrauchen, mit Haushalten und allen anderen Mitgliedern der Energiegemeinschaften in der Gemeinde oder regional teilen – ein absolut geniales Modell, das das Potential hat, den Energiemarkt „nachhaltig“ umzukrempeln.

Alexandra Mayr von KLAR! Inneres Salzkammergut hat die aktuellen Entwicklungen zum Grund genommen, um kurzfristig den Energiepionier Christian Hummelbrunner, Manager der KEM Traunstein, der gerade dabei ist, sechs Energiegemeinschaften rund um Gmunden umzusetzen, zum Interview zu bitten. Christian teilt sein grundlegendes Wissen und alle seine bisherigen praktischen Tipps zum erfolgreichen Start einer Erneuerbaren Energiegemeinschaft mit uns.

Quellen:

Die Österreichische Koordinierungsstelle für Energiegemeinschaften ist die zentrale Stelle, wo alle derzeit wichtigen Informationen und Erfahrungen zu Erneuerbare Energiegemeinschaften aus ganz Österreich und von ExpertInnen (das Unwort des Jahrzehnts, aber hier wirklich zutreffend) zusammengetragen werden. Hier einige der wichtigsten Seiten:

Wie funktioniert eine Erneuerbare Energiegemeinschaft?
https://energiegemeinschaften.gv.at
Vorteile von Energiegemeinschaften
https://energiegemeinschaften.gv.at/vorteile-von-energiegemeinschaften/
Mustervorlagen, Unterlagen, Videolinks
https://energiegemeinschaften.gv.at/download-bereich/
Info zu OÖ
www.energiesparverband.at , Tel. 0732 7720 14860
KEM Traunstein, Christian Hummelbrunner
www.kem-traunsteinregion.at/

Bad Ischl und Ebensee werden vierte Klimawandelanpassungsmodellregion in OÖ

Birgit Müllegger

Birgit Müllegger spricht mit Alexandra Mayr von KLAR! Inneres Salzkammergut über die Ideen von KLAR! Bad Ischl – Ebensee im Freien Radio Salzkammergut. Gemeinsam mit ihrer Schwester Elke hat Birgit die umzusetzenden Maßnahmen der neuen KLAR! ausgearbeitet. Wenn alles gut geht und der Antrag vom Bund als Fördergeber abgesegnet wird, werden ab Juni 2022 elf spannende Maßnahmen umgesetzt. Ziel ist es, den BewohnerInnen, den Gemeinden und den einbezogenen EntscheidungsträgerInnen in den zwei KLAR!-Gemeinden Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die negativen Auswirkungen des Klimawandels mit vorausschauenden Schritten abgeschwächt werden können, aber auch, ob und wie die Region zumindest kurz- und mittelfristig vom Klimawandel profitieren kann.

Horcht rein und macht euch ein Bild, was das für Maßnahmen sind, warum Birgit bei der Erstellung mitgewirkt hat und warum sie KLAR! Bad Ischl – Ebensee mit Leib und Seele unterstützt – und wie sich der Klimawandel in ihrer bisherigen Tätigkeit bemerkbar macht (sie arbeitet für eine Hilfsorganisation in Afrika).

Hansjörg Schenner führt über das Gelände der Kläranlage RHV Hallstättersee

Ing. Hansjörg Schenner - RHV

Das Interview mit Ing. Hansjörg Schenner als Geschäftsführer des RHV Hallstättersee war mehr oder weniger vorbestimmt, nachdem er gemeinsam mit den RHV-Mitgliedsgemeinden KLAR! Inneres Salzkammergut zum Leben erweckt hat.

Kläranlagen sind eine wichtige Infrastruktureinrichtung für eine funktionierende Zivilgesellschaft. Für die vier Gemeinden der KLAR! Inneres Salzkammergut – Bad Goisern a. H., Hallstatt, Obertraun und Gosau – übernimmt diese Aufgabe der RHV Hallstättersee mit Sitz in der Anzenau in Bad Goisern a. H. Geschäftsführer Hansjörg Schenner führt uns durch das Areal der Kläranlage und stellt die einzelnen Schritte der Abwasserwiederaufbereitung dar – vom Einfließen des schmutzigen Kanalwassers in das Gelände des RHV über die Reinigung bis zum Wiedereinleiten des klaren Wassers in die Traun. Hansjörg erzählt über sein Engagement, das sich über viele Bereiche des Umweltschutzes erstreckt und das unter anderem, aber nicht nur, in Form der zahlreichen Photovoltaikpaneele auf den und rund um die Gebäude des RHV sichtbar ist, klärt auf, wieso der RHV Hallstättersee ein Besuchermagnet für Delegationen aus Südkorea ist und wie wichtig ihm Bewusstseinsbildung vor allem bei den Kleinen ist. Er berichtet natürlich auch darüber, warum der RHV Hallstättersee den perfekten Rahmen für die Eingliederung von KLAR! Inneres Salzkammergut bietet. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Funktionstüchtigkeit der Kläranlage und Kanal und die geplante Renaturierung des Geländes des RHV entlang der Traun im Zuge des anstehenden Um- und Ausbaus der Kläranlage sind Themen, die sowohl den RHV als auch KLAR! betreffen.

Die HTBLA Hallstatt steht für Bewusstseinsbildung und Umweltthemen

Auslöser für die zweite Serie von Sonnen-KLAR! war die Abschlussarbeit der HTBLA Hallstatt zum Thema „Mensch im Klimawandel“. Die ehemalige Absolventin Anna Proißl spricht mit uns über ihre künstlerische Verarbeitung des Themas, was die jungen Leute bewegt und wie sie selbst ihren Beitrag zum Klimaschutz leistet.
Das Interview fand im Zuge des Tags der Offenen Tür der HTBLA Hallstatt am 16. Oktober 2021 statt, und bei der Gelegenheit sprach Alexandra Mayr auch mit Dir. Christoph Preimesberger und Mag. Stefan Esterbauer über den Nachbau des ersten Wikipedia der Geschichte, die bewusste Förderung von kreativen Freiräumen und ihre Motivation, Schüler zu unterrichten und dabei die Themen Klima und Umwelt immer wieder in den Lehrplan und die künstlerische Verarbeitung mit aufzunehmen.

Besuch im Mega-Garten von Rainer Feichtinger

Rainer und Doris Feichtinger

Im ersten Interview lädt Rainer Feichtinger, Obmann des Obst- und Gartenbauvereins Bad Goisern und neuerdings KLAR!-Neophytenmanager mit seiner Frau Doris in ihr Gartenparadies ein, das sie sich in gemeinsamer jahrelanger Arbeit selbst geschaffen haben und das wahrscheinlich nie fertig sein wird. Rainer redet von den Früchten und „Gemüsen“ der Natur, wie sie die Ernte weiterverarbeiten, warum die Gartenarbeit für ihn so wichtig ist und teilt seine Gartenweisheiten, die schon fast Lebensweisheiten sind.

Seine Frau und er leben mit ihrem Garten Umweltschutz, unterstützen die Artenvielfalt, verarbeiten ihre Ernte auf durchdachte und umfassende Art und Weise, schaffen in diversen Gartenkursen Umweltbewusstsein und Respekt vor der Natur und berichten über die Herausforderungen, die die klimatischen Veränderungen für den Garten mit sich bringen.

Probeinterview als Teil des Kurses im Freien Radio Salzkammergut

19. September 2020

So schnell geht´s und man läuft mit dem Mikro und Kopfhörern durch die Gegend und macht das erste Versuchsinterview im Zuge des Radiokurses des Freien Radio Salzkammergut! Hört mal rein!

KEM ma zam - Freies Radio Salzkammergut

18. November 2019
KEM ma zam im cultural broadcasting archive

Der Widerhall Woche 40 - Freies Radio Salzkammergut

1. Oktober 2019
KLAR! Inneres Salzkammergut stellt sich den Auswirkungen des Klimawandels